Brautkleider und ihre Geschichte

So wie jede Mode im Laufe der Zeit einen Trend durchlebt, durchlief auch die Brautmode in den vergangen Jahrhundert einen stetigen Wandel, der von Trends bestimmt wurde. Die Trends der vergangen Jahre betrafen vorrangig die Farbe und die Form. Diese variierte vorrangig unter dem Einfluss der jeweiligen Religion und des jeweiligen Landes.

Schon vor ca. 2.000 Jahren trugen die Frauen Brautkleider. Diese hatten jedoch in keinster Weise etwas mit den uns heute bekannten Brautkleidern gemein. Eher wurden lange und gerade geschnittene Hemdkleider getragen, die die weibliche Figur durch Schnürungen und Gürtel um die Taille betonten. Außerdem wurden Stolen und Schals über diesen Brautkleidern getragen. Die Brautkleider waren auch nicht vorrangig weiß. Generell waren die Farben ganz dem Geschmack der Braut selbst überlassen.

Schon sehr früh entwickelte sich dann der Trend zum weißen Brautkleid. Es war jedoch nicht jeder Braut vergönnt, ein weißes Kleid zu tragen. Denn die Brautkleider in Weiß waren in der Regel auch sehr kostspielig, was sich bis heute nicht großartig geändert hat. Somit wurden von ärmeren Bräuten die so genannten feinen Kleider zur Hochzeit getragen. Feine Kleider waren in der Regel Kleider, die nur sehr selten zu ganz besonderen Anlässen getragen wurden. Diese hingen meistens ohnehin schon im Kleiderschrank und mussten nicht extra für die Hochzeit gekauft werden.

Erst im frühen 20. Jahrhundert setzten sich allmählich die weißen Brautkleider durch. Bis dahin wurde fast ausschließlich in den besten Kleidern, die Frau hatte geheiratet. So wurde in bestimmten Regionen auch in regionaler Tracht geheiratet. Doch in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ging der Trend immer mehr zum weißen Brautkleid. Bis heute ist dieser Trend fast ungebrochen.